An St. Marien 8: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Haus Krabler, Kirchplatz/An St. Marien 8'''
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[[File:Annonce_Krabler.jpg|thumb|400px|Annonce der Firma Peter Krabler aus dem Adressbuch von 1898|alternativtext=|links]]
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Pressemeldung (Auszug) aus der Westdeutschen Zeitung vom 5. November 2014:
  
[[File:Haus_Krabler_Kirchplatz_8.jpg|thumb|600px|Kirchplatz 8, "Krabler & Cie", vormals Geschwister Maria und Wilhelmina Krabler, Delikatess- und Colonialwarenhandlung, um 1910. Rechts: das Haus 2014, Adresse: An St. Marien 8. In vergangenen Zeiten hieß das damalige Ladengeschäft dort im Volksmund "Wäsche-Willi"]]
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Kritisch sieht „Denk mal an Kempen“ (Anm.: Bürgerinitiative) auch mögliche Umbauten am Haus An St. Marien 8 (ehemals „Wäsche-Willi“), das ebenso wie das Spielwaren-Stein-Gebäude an der Ellenstraße auf der Besichtigungsliste der Politiker am Montag stand.
  
[[File:Annonce_Krabler.jpg|thumb|rechts|400px|Annonce der Firma Peter Krabler aus dem Adressbuch von 1898]]
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Das dreigeschossige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert, An St. Marien 8, gehöre zu einem „Gebäudekranz, der die Immunität, das heißt den Hoheits- und Gerichtsbereich der Pfarrkirche, und den alten Kirchhof umgab. Das Gebäude zeigt beispielhaft die Veränderung des mittelalterlichen Stadtbildes Kempens durch die Industrialisierung.“ Eine Modernisierung der Fassade oder eine Aufstockung mit Gauben würden diese historischen Merkmale zerstören, finden die Mitglieder der Initiative.
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1898 war hier nach einer Anzeige im Einwohneradressbuch die Schneiderei Franz Jansen(siehe Anzeige links).
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Die Bilder rechts: zeigen das Haus 2014. In vergangenen Zeiten hieß das damalige Ladengeschäft dort im Volksmund "Wäsche-Willi". Das dürfte von der Wäscherei Dicks herrühren, die hier ihren Sitz hatte. In den Adressbüchern findet man aber nur Johannes, nicht Willi oder Wilhelm.[[File:Haus_Krabler_Kirchplatz_8.jpg|thumb|600px|Kirchplatz 9, "Krabler & Cie", vormals Geschwister Maria und Wilhelmina Krabler, Delikatess- und Colonialwarenhandlung, um 1910; rechts das Haus im Jahr 2014]]
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Einträge in alten Adressbüchern:
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'''1898'''
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*Krabler, Geschw. (Maria u. Wilhelmina) , Delikat.- u. Cononialwhdl.
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(im Adressbuch unter Nummer 9, die aber um die Jahrhundertwende zur Nr. 8 wurde.)
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'''1959'''
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*Dicks, Joh., Wäscherei Heißmangel
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*Dichs, Wilh., Verw. Insp.
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*Wagemanns, Marianne, Hausgeh.
  
  
'''Pressemeldung''' (Auszug) aus der Westdeutschen Zeitung vom 5. November 2014:
 
  
Kritisch sieht „Denk mal an Kempen“ (Anm.: Bürgerinitiative) auch mögliche Umbauten am Haus An St. Marien 8 (ehemals „Wäsche-Willi“), das ebenso wie das Spielwaren-Stein-Gebäude an der Ellenstraße auf der Besichtigungsliste der Politker am Montag stand.
 
  
Das dreigeschossige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert, An St. Marien 8, gehöre zu einem „Gebäudekranz, der die Immunität, das heißt den Hoheits- und Gerichtsbereich der Pfarrkirche, und den alten Kirchhof umgab. Das Gebäude zeigt beispielhaft die Veränderung des mittelalterlichen Stadtbildes Kempens durch die Industrialisierung.“ Eine Modernisierung der Fassade oder eine Aufstockung mit Gauben würden diese historischen Merkmale zerstören, finden die Mitglieder der Initiative.
 
  
[[Datei:Anzeige Janssen Kirchplatz 8.JPG|thumb|rechts|400px|Anzeige im Adressbuch der Stadt Kempen von 1898]]
 
  
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[[Kategorie:An Sankt Marien]]
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<references />{{Quellen}}
Zur Straßenliste '''[[An Sankt Marien]]'''
 
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Aktuelle Version vom 13. August 2025, 22:52 Uhr

Annonce der Firma Peter Krabler aus dem Adressbuch von 1898

Pressemeldung (Auszug) aus der Westdeutschen Zeitung vom 5. November 2014:

Kritisch sieht „Denk mal an Kempen“ (Anm.: Bürgerinitiative) auch mögliche Umbauten am Haus An St. Marien 8 (ehemals „Wäsche-Willi“), das ebenso wie das Spielwaren-Stein-Gebäude an der Ellenstraße auf der Besichtigungsliste der Politiker am Montag stand.

Das dreigeschossige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert, An St. Marien 8, gehöre zu einem „Gebäudekranz, der die Immunität, das heißt den Hoheits- und Gerichtsbereich der Pfarrkirche, und den alten Kirchhof umgab. Das Gebäude zeigt beispielhaft die Veränderung des mittelalterlichen Stadtbildes Kempens durch die Industrialisierung.“ Eine Modernisierung der Fassade oder eine Aufstockung mit Gauben würden diese historischen Merkmale zerstören, finden die Mitglieder der Initiative.

1898 war hier nach einer Anzeige im Einwohneradressbuch die Schneiderei Franz Jansen(siehe Anzeige links).

Die Bilder rechts: zeigen das Haus 2014. In vergangenen Zeiten hieß das damalige Ladengeschäft dort im Volksmund "Wäsche-Willi". Das dürfte von der Wäscherei Dicks herrühren, die hier ihren Sitz hatte. In den Adressbüchern findet man aber nur Johannes, nicht Willi oder Wilhelm.

Kirchplatz 9, "Krabler & Cie", vormals Geschwister Maria und Wilhelmina Krabler, Delikatess- und Colonialwarenhandlung, um 1910; rechts das Haus im Jahr 2014

Einträge in alten Adressbüchern:

1898

  • Krabler, Geschw. (Maria u. Wilhelmina) , Delikat.- u. Cononialwhdl.

(im Adressbuch unter Nummer 9, die aber um die Jahrhundertwende zur Nr. 8 wurde.)


1959

  • Dicks, Joh., Wäscherei Heißmangel
  • Dichs, Wilh., Verw. Insp.
  • Wagemanns, Marianne, Hausgeh.



Quellen: