Oelstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Oelstraße verbindet die Ellenstraße mit dem Hessenwall. Sie ist eine reine Wohnstraße, die durch die Heilig-Geist-Straße in zwei Teile zerschnitten wird. In diesem Bereich hat eine Oelmühle gestanden.   
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Die östliche Seite der Oelstr. von der Josefstr. (heute Heilig-Geist-Str.) aus in Richtung Ring begann mit dem Eckhaus Josefstr. 2, das sich relativ weit in die Oelstr. erstreckte. Daran anschließend stand das Haus Oelstr. 3, dessen Eingang gegenüber Schuster David, Oelstr. 16 war. 
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Dann kam die Toreinfahrt zum Bauernhof Loerper, hinter der sofort rechts eine größere Remise für die landwirtschaftlichen Geräte war. Rechts neben der Einfahrt stand eine im Krieg stark zerstörte Scheune, an der sich zur Straße Anfang der 1950er Jahre noch das alte Holzrolltor befand.
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Diese Scheune ist höchstwahrscheinlich das ehem. Wohnhaus Oelstr. 4, das zuletzt im Adressbuch von 1898 erwähnt ist. Dafür spricht, dass auf dem unten befindlichen Foto 18 an der Hausfront ehemalige Fensteröffnungen erkennbar sind. Das Haus wurde vermutlich von Loerper für den Bauernhof erworben und umgenutzt.
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Gegenüber dem Eingang zum Annenhof befand sich ein mit einem Wohnhaus überbauter Durchgang zu den von der Straße nicht zu sehenden Häusern, die an einem kleinen Innenhof lagen. Dort waren die Häuser Oelstr. 5 – 7. 
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Zwischen dem Gebäude am Straßeneingang und dem van Nievenheimschen Haus war noch eine kleine Grünfläche, die durch eine hohe Mauer von der Straße getrennt war. Die Grafik (Bild 19) ergänzt/belegt die vorstehenden Aussagen.         
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'''Bauliche Wesensmerkmale der Oelstraße'''
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Der historische Charakter der Oelstraße wird einerseits bestimmt durch den monumental zu nennenden Bau des sog. Nievenheimschen Hauses, eines spätgotischen Treppengiebelhauses, das seine formale Entsprechung in einer freien
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Kopie des 20. Jh. an der Ecke zur Hl.-Geist-Straße findet, andererseits finden sich an der Oelstraße kleine bürgerliche Wohnhäuser des 17. Jahrhunderts, die dem Maßstab der Alten Schulstraße entsprechen. Parzellenstrukturen sind daher an der Oelstraße in sehr unterschiedlicher Größe anzutreffen. Als Fassadenmaterial dominiert das Ziegelmauerwerk. In geringerem Maße kommen Putzbauten vor. Die Befensterung entspricht der historischen Situation.
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* ''[[Oelstraße 18]]''
 
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* '''[[Oelstraße 19]]'''
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'''Auszüge aus den Adressbüchern:''' '''[[Namensliste 1898 und 1937 Oelstraße]]'''
 
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'''Auszüge aus den Adressbüchern:''' '''[[Namensliste 1898, 1912, 1925, 1930/31, 1937 Oelstraße]]'''
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'''Fotogalerie Oelstraße:'''
 
'''Fotogalerie Oelstraße:'''
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Datei:Cox Ölstraße 2.jpg|Umzug durch die alte Oelstraße (Foto: Fam. Cox)
 
Datei:Oelstrasse-radierung-stricker.jpg|Oelstraße/ Ecke Josefstraße. Radierung von C. H. Stricker
 
Datei:Oelstrasse-radierung-stricker.jpg|Oelstraße/ Ecke Josefstraße. Radierung von C. H. Stricker
 
Datei:Alte-oelstrasse.jpg|Ecke Oelstraße/ Josefstraße um 1920
 
Datei:Alte-oelstrasse.jpg|Ecke Oelstraße/ Josefstraße um 1920
 
Datei:Oelstrasse-winter.jpg|...gleicher Blickwinkel wie zuvor, 1930er Jahre
 
Datei:Oelstrasse-winter.jpg|...gleicher Blickwinkel wie zuvor, 1930er Jahre
Datei:Filmausschnitt Oelstrasse.jpg |Bildausschnitt aus einem Schmalfilm von 1957
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Datei:Filmausschnitt Oelstrasse.jpg|Bildausschnitt aus einem Schmalfilm von 1957
 
Datei:Josefstrasse-im-winter2.jpg|Blick von der Josefstraße auf zwei Eckhäuser Oelstraße, ca. Mitte 1930
 
Datei:Josefstrasse-im-winter2.jpg|Blick von der Josefstraße auf zwei Eckhäuser Oelstraße, ca. Mitte 1930
 
Datei:Marienheim-annenhof.jpg|Erinnerung an den St. Annenhof aus früheren Tagen
 
Datei:Marienheim-annenhof.jpg|Erinnerung an den St. Annenhof aus früheren Tagen
 
Datei:Kolpinghaus-und-nievenheim.jpg|Vorne: Kolpinghaus (Gesellenhaus) am Hessenring, mit Saaleingang an der Oelstraße. Dahinter das Marienheim und St. Annenhof, gegenüber das Nievenheimsche Haus
 
Datei:Kolpinghaus-und-nievenheim.jpg|Vorne: Kolpinghaus (Gesellenhaus) am Hessenring, mit Saaleingang an der Oelstraße. Dahinter das Marienheim und St. Annenhof, gegenüber das Nievenheimsche Haus
 
Datei:Kolpinghaus-vogelblick.jpg|Das Kolpinghaus aus der Vogelperspektive
 
Datei:Kolpinghaus-vogelblick.jpg|Das Kolpinghaus aus der Vogelperspektive
Datei:Jakob Plenker 1924.jpg|Getränkelieferung für das Kolpinghaus: Bierverleger Jakob Plenker, Anfang 1930 mit seinem Einspänner  
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Datei:Jakob Plenker 1924.jpg|Getränkelieferung für das Kolpinghaus: Bierverleger Jakob Plenker, Anfang 1930 mit seinem Einspänner
 
Datei:Kolpinghaus-farbe.jpg|Das Kolpinghaus in den 1970/80er Jahren - vom inzwischen neu entstandenen Parkplatz an der Oelstraßenseite aus gesehen
 
Datei:Kolpinghaus-farbe.jpg|Das Kolpinghaus in den 1970/80er Jahren - vom inzwischen neu entstandenen Parkplatz an der Oelstraßenseite aus gesehen
 
Datei:Text-kolpinghaus.gif|Zeitungsauschnitt aus der WZ.
 
Datei:Text-kolpinghaus.gif|Zeitungsauschnitt aus der WZ.
 
Datei:Abriss-kolpinghaus.jpg|Abriss des von den Kempnern geliebten Hauses, 1981
 
Datei:Abriss-kolpinghaus.jpg|Abriss des von den Kempnern geliebten Hauses, 1981
Datei:Hs_nievenheim_um1920.jpg|Das Nievenheimsche Haus um 1920
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Datei:Kolpinghaus Abbruch.png|Abbruch des alten Kolpinghauses im August 1981
Datei:Nievenheimhaus_mit_schulkindern.jpg|Haus Nievenheim Anfang 1950. Kurz danach bis in die 60er wurde der Annehofgarten ein beliebter Spielplatz mit großem Sandkasten  
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Datei:Hs nievenheim um1920.jpg|Das Nievenheimsche Haus um 1920
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Datei:Nievenheimhaus mit schulkindern.jpg|Haus Nievenheim Anfang 1950. Kurz danach bis in die 60er wurde der Annehofgarten ein beliebter Spielplatz mit großem Sandkasten
 
Datei:Hs-nievenheim-fruehe-70er.jpg|Haus Nievenheim mit Blick auf den St. Annenhof, 1971. Der Spielplatz musste einem Parkplatz weichen
 
Datei:Hs-nievenheim-fruehe-70er.jpg|Haus Nievenheim mit Blick auf den St. Annenhof, 1971. Der Spielplatz musste einem Parkplatz weichen
 
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Datei:Oelstr. rechte Seite mit van Nievenheim u.a..JPG|Blick auf die rechte Seite der Oelstr. ab v. Nievenheim'sches Haus
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Datei:Identifizierung der östl. Bebauung ab Josefstr..JPG
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Datei:Blick auf Oelstrasse Nr. 15-19 nach Abriss der Gebäudezeile Josefstr. Ecke Oelstrasse.JPG|Blick auf Oelstrasse Nr. 15-19 nach Abriss der Gebäudezeile Josefstr./Ecke Oelstr.
 
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Aktuelle Version vom 25. April 2025, 16:52 Uhr

Header-oelstrasse.jpg

Strassenschild oelstrasse.gif

Die Oelstraße verbindet die Ellenstraße mit dem Hessenwall. Sie ist eine reine Wohnstraße, die durch die Heilig-Geist-Straße in zwei Teile zerschnitten wird. In diesem Bereich hat eine Oelmühle gestanden.

Die östliche Seite der Oelstr. von der Josefstr. (heute Heilig-Geist-Str.) aus in Richtung Ring begann mit dem Eckhaus Josefstr. 2, das sich relativ weit in die Oelstr. erstreckte. Daran anschließend stand das Haus Oelstr. 3, dessen Eingang gegenüber Schuster David, Oelstr. 16 war.

Dann kam die Toreinfahrt zum Bauernhof Loerper, hinter der sofort rechts eine größere Remise für die landwirtschaftlichen Geräte war. Rechts neben der Einfahrt stand eine im Krieg stark zerstörte Scheune, an der sich zur Straße Anfang der 1950er Jahre noch das alte Holzrolltor befand.

Diese Scheune ist höchstwahrscheinlich das ehem. Wohnhaus Oelstr. 4, das zuletzt im Adressbuch von 1898 erwähnt ist. Dafür spricht, dass auf dem unten befindlichen Foto 18 an der Hausfront ehemalige Fensteröffnungen erkennbar sind. Das Haus wurde vermutlich von Loerper für den Bauernhof erworben und umgenutzt.

Eingang Nr. 5 - 7.JPG

Gegenüber dem Eingang zum Annenhof befand sich ein mit einem Wohnhaus überbauter Durchgang zu den von der Straße nicht zu sehenden Häusern, die an einem kleinen Innenhof lagen. Dort waren die Häuser Oelstr. 5 – 7.

Zwischen dem Gebäude am Straßeneingang und dem van Nievenheimschen Haus war noch eine kleine Grünfläche, die durch eine hohe Mauer von der Straße getrennt war. Die Grafik (Bild 19) ergänzt/belegt die vorstehenden Aussagen.

Bauliche Wesensmerkmale der Oelstraße

Der historische Charakter der Oelstraße wird einerseits bestimmt durch den monumental zu nennenden Bau des sog. Nievenheimschen Hauses, eines spätgotischen Treppengiebelhauses, das seine formale Entsprechung in einer freien Kopie des 20. Jh. an der Ecke zur Hl.-Geist-Straße findet, andererseits finden sich an der Oelstraße kleine bürgerliche Wohnhäuser des 17. Jahrhunderts, die dem Maßstab der Alten Schulstraße entsprechen. Parzellenstrukturen sind daher an der Oelstraße in sehr unterschiedlicher Größe anzutreffen. Als Fassadenmaterial dominiert das Ziegelmauerwerk. In geringerem Maße kommen Putzbauten vor. Die Befensterung entspricht der historischen Situation.



Grundstücksplan Oelstraße

Die ehemaligen (kursiv) und heutigen Häuser:


Auszüge aus den Adressbüchern: Namensliste 1898, 1912, 1925, 1930/31, 1937 Oelstraße


Satellitenbild Hl-Geist- Oel- A-Janssen-Str 09.jpg

Fotogalerie Oelstraße: