An St. Marien 8: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Kritisch sieht „Denk mal an Kempen“ (Anm.: Bürgerinitiative) auch mögliche Umbauten am Haus An St. Marien 8 (ehemals „Wäsche-Willi“), das ebenso wie das Spielwaren-Stein-Gebäude an der Ellenstraße auf der Besichtigungsliste der | + | Kritisch sieht „Denk mal an Kempen“ (Anm.: Bürgerinitiative) auch mögliche Umbauten am Haus An St. Marien 8 (ehemals „Wäsche-Willi“), das ebenso wie das Spielwaren-Stein-Gebäude an der Ellenstraße auf der Besichtigungsliste der Politiker am Montag stand. |
Das dreigeschossige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert, An St. Marien 8, gehöre zu einem „Gebäudekranz, der die Immunität, das heißt den Hoheits- und Gerichtsbereich der Pfarrkirche, und den alten Kirchhof umgab. Das Gebäude zeigt beispielhaft die Veränderung des mittelalterlichen Stadtbildes Kempens durch die Industrialisierung.“ Eine Modernisierung der Fassade oder eine Aufstockung mit Gauben würden diese historischen Merkmale zerstören, finden die Mitglieder der Initiative. | Das dreigeschossige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert, An St. Marien 8, gehöre zu einem „Gebäudekranz, der die Immunität, das heißt den Hoheits- und Gerichtsbereich der Pfarrkirche, und den alten Kirchhof umgab. Das Gebäude zeigt beispielhaft die Veränderung des mittelalterlichen Stadtbildes Kempens durch die Industrialisierung.“ Eine Modernisierung der Fassade oder eine Aufstockung mit Gauben würden diese historischen Merkmale zerstören, finden die Mitglieder der Initiative. | ||
| − | [[Datei:Anzeige Janssen Kirchplatz 8.JPG|thumb|400px|Anzeige im Adressbuch der Stadt Kempen von 1898|alternativtext=|links]]1898 war hier nach einer Anzeige im Einwohneradressbuch die Schneiderei Franz Jansen | + | [[Datei:Anzeige Janssen Kirchplatz 8.JPG|thumb|400px|Anzeige im Adressbuch der Stadt Kempen von 1898|alternativtext=|links]]1898 war hier nach einer Anzeige im Einwohneradressbuch die Schneiderei Franz Jansen(siehe Anzeige links). |
| − | Die Bilder rechts: zeigen das Haus 2014. In vergangenen Zeiten hieß das damalige Ladengeschäft dort im Volksmund "Wäsche-Willi". | + | Die Bilder rechts: zeigen das Haus 2014. In vergangenen Zeiten hieß das damalige Ladengeschäft dort im Volksmund "Wäsche-Willi". Das dürfte von der Wäscherei Dicks herrühren, die hier ihren Sitz hatte. In den Adressbüchern findet man aber nur Johannes, nicht Willi oder Wilhelm. |
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| + | =====Einträge in alten Adressbüchern:===== | ||
| + | '''1898''' | ||
| + | *Kleinmanns, Tillm., Barbier | ||
| + | '''1937''' | ||
| + | *Dicks, Joh., Wäscherei | ||
| + | * Dülks, Johs., Ansteicher | ||
| + | *Icks, Jakob, Arbeiter | ||
| + | '''1959''' | ||
| + | *Dicks, Joh., Wäscherei Heißmangel | ||
| + | *Dichs, Wilh., Verw. Insp. (sic!<ref>(wirklich Dicks und Dichs!)</ref>) | ||
| + | *Wagemanns, Marianne, Hausgeh. | ||
[[Kategorie:An Sankt Marien]] | [[Kategorie:An Sankt Marien]] | ||
Version vom 20. Februar 2025, 17:17 Uhr
Haus Krabler, Kirchplatz/An St. Marien 8
Pressemeldung (Auszug) aus der Westdeutschen Zeitung vom 5. November 2014:
Kritisch sieht „Denk mal an Kempen“ (Anm.: Bürgerinitiative) auch mögliche Umbauten am Haus An St. Marien 8 (ehemals „Wäsche-Willi“), das ebenso wie das Spielwaren-Stein-Gebäude an der Ellenstraße auf der Besichtigungsliste der Politiker am Montag stand.
Das dreigeschossige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert, An St. Marien 8, gehöre zu einem „Gebäudekranz, der die Immunität, das heißt den Hoheits- und Gerichtsbereich der Pfarrkirche, und den alten Kirchhof umgab. Das Gebäude zeigt beispielhaft die Veränderung des mittelalterlichen Stadtbildes Kempens durch die Industrialisierung.“ Eine Modernisierung der Fassade oder eine Aufstockung mit Gauben würden diese historischen Merkmale zerstören, finden die Mitglieder der Initiative.
1898 war hier nach einer Anzeige im Einwohneradressbuch die Schneiderei Franz Jansen(siehe Anzeige links).
Die Bilder rechts: zeigen das Haus 2014. In vergangenen Zeiten hieß das damalige Ladengeschäft dort im Volksmund "Wäsche-Willi". Das dürfte von der Wäscherei Dicks herrühren, die hier ihren Sitz hatte. In den Adressbüchern findet man aber nur Johannes, nicht Willi oder Wilhelm.