Burggasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Die heutige Burggasse verläuft von der Thomasstraße zur Kurfürstenstraße und ist der letzte noch vorhandene bzw. begeh- und befahrbare Teil des ehemaligen Burgweges. Dieser war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die einzige direkte Verbindung zwischen den beiden Hauptstraßen nach Aldekerk bzw. St. Hubert außerhalb der Stadtmauer bzw. der alten Befestigungsgräben.
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Die heutige Burggasse verläuft von der Thomasstraße zur Kurfürstenstraße und ist der letzte noch vorhandene bzw. begeh- und befahrbare Teil des ehemaligen Burgweges. Dieser war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die einzige direkte Verbindung zwischen den beiden Hauptstraßen nach Aldekerk bzw. St. Hubert außerhalb der Stadtmauer bzw. der alten Befestigungsgräben.[[Datei:Burgweg.jpg|mini|1121x1121px|Verlauf des ehemaligen Burgweges]]Die neben stehende Urkarte von 1825, die bis 1869 bzw. 1902 aktualisiert wurde, bringt mehr Klarheit in den Verlauf des alten Burgweges.
  
Die unten stehende Urkarte von 1825, die bis 1869 bzw. 1902 aktualisiert wurde, bringt mehr Klarheit in den Verlauf des alten Burgweges.
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Der Burgweg verläuft fast diagonal vom Hagelkreutz am Burgring vorbei bis zur Einmündung der heutigen Arnoldstraße in die St. Huberter Straße. Nach dem Bau der Eisenbahn von Kleve nach Krefeld 1863 endete der Weg an der Thomasstraße.
[[Datei:Burgweg.jpg|mini|1356x1356px|Verlauf des ehemaligen Burgweges]]
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In der Karte sind 1825 die damals bestehenden Grenzverläufe, Straßen und Gebäude in schwarzer Farbe dargestellt. Die im Laufe der folgenden Jahre weiteren, für das Kataster relevanten Änderungen, wurden in roter Farbe eingetragen. Weitere Straßen bzw. die 1901/02 eröffnete Geldernsche Kreisbahn von Kempen nach Kevelaer waren damals noch nicht existent.
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[[Datei:Burggasse.JPG|mini|346x346px|Verlauf Burggasse heute auf einer Flurkarte von 1911|alternativtext=]]

Aktuelle Version vom 14. September 2025, 11:22 Uhr

Die heutige Burggasse verläuft von der Thomasstraße zur Kurfürstenstraße und ist der letzte noch vorhandene bzw. begeh- und befahrbare Teil des ehemaligen Burgweges. Dieser war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die einzige direkte Verbindung zwischen den beiden Hauptstraßen nach Aldekerk bzw. St. Hubert außerhalb der Stadtmauer bzw. der alten Befestigungsgräben.

Verlauf des ehemaligen Burgweges

Die neben stehende Urkarte von 1825, die bis 1869 bzw. 1902 aktualisiert wurde, bringt mehr Klarheit in den Verlauf des alten Burgweges.

Der Burgweg verläuft fast diagonal vom Hagelkreutz am Burgring vorbei bis zur Einmündung der heutigen Arnoldstraße in die St. Huberter Straße. Nach dem Bau der Eisenbahn von Kleve nach Krefeld 1863 endete der Weg an der Thomasstraße.

In der Karte sind 1825 die damals bestehenden Grenzverläufe, Straßen und Gebäude in schwarzer Farbe dargestellt. Die im Laufe der folgenden Jahre weiteren, für das Kataster relevanten Änderungen, wurden in roter Farbe eingetragen. Weitere Straßen bzw. die 1901/02 eröffnete Geldernsche Kreisbahn von Kempen nach Kevelaer waren damals noch nicht existent.













Verlauf Burggasse heute auf einer Flurkarte von 1911