Moorenring 17
Das zweigeschossige, vierachsige Wohnhaus wurde Ende des 19. Jh. erbaut. Horizontal wird die vorgeblendete Putzfassade durch ein profiliertes Geschoßgesims gegliedert sowie ein Konsolfries. Die Rahmung von Tür und Fenstern ist ebenfalls profiliert. Der Fassadenschmuck übernimmt historisierende Elemente. Die mittlere Achse wird seitlich durch Lisenen begrenzt, die sich im Obergeschoß als Pilaster mit Phantasiekapitellen fortsetzen. Das Dachgesims ist als Klötzchenfries ausgebildet, darunter verläuft ein Konsolfries. Das Satteldach schließt traufständig an und ist ausgebaut (Auszug Denkmalliste lfd. Nr. 239).
In diesem Haus wurde Ende der 1960er/Anfang 1970er auch eine Gaststätte/Bar betrieben, s. Foto rechts.
Einträge in alten Adressbüchern
1953
- Heinze, Waldemar, Automechaniker
- Paradys, Ferdinand, landw. Arb.
- Schmitz, Johann, Rentner
- Singendonk, Johann, Rentner
- Singendonk, Peter, Weber
1959
- Heinze, Waldemar, Mechaniker
- Paradys, Ferd., Arbeiter
- Rieht, Hedwig, Arbeiterin
- Schmitz, Johann, Arbeiter
- Singendonk, Peter, Weber