Donkring
(Gemälde im Hintergrund des Header-Bildes von Hermann Kampendonk)[1]
Benannt nach dem "streitbaren Kempener Theologen, Lehrer und Reformationsgegner" Martin Donk (genannt Duncanus, geb. 10. November 1506 auf Donkhof in der Kleinhonnschaft, der "kleinen Donk" bei Kempen). Er war Pfarrer von Wormer in Nordholland, arbeitete in Delft und auch als Pfarrer in der neuen Kirche in Amsterdam. Donk war ein erfolgreicher Erzieher, der die These vertrat, dass die Schule der Persönlichkeitsentfaltung, der Menschenbildung und der christlichen Wertorientierung dient. Ein Lehrer sollte Güte und Milde ausstrahlen. Er dürfe zwar streng sein, doch niemals die Autorität durch Schläge erzwingen. Das war damals eine ungewöhnliche Einstellung. Martin Donk war damit dem üblichen Verhalten der Erzieher seiner Zeit und der Gesellschaft um Jahrhunderte voraus. Martin Donk war auch ein bedeutender Verfechter des Katholizismus gegen die Kalvinisten und Wiedertäufer im 16. Er starb am 16. April 1590 mit 84 Jahren im holländischen Amersfoort. [2]
Die Häuser
Quellen:
- ↑ nach Information seiner Tochter ... am 6.8.2024
- ↑ Vgl. http://www.kempen.de/de/inhalt/donkring/ und Hermes, Jakob, Eine Stadt erzählt, Krefeld. 1989, S. 23
